Wirtschaft: Stimmung bessert sich erneut

Verschiedene Konjunkturdaten lassen auf schnellere Erholung schließen

Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone und speziell in Deutschland hat sich im September weiter von ihrem schweren Einbruch in der Corona-Krise erholt. Sowohl die vom Münchener Ifo-Institut als auch die von der EU-Kommission erhobenen Daten zeigen einen positiven Trend.
  • Der von der EU-Kommission erhobene Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg im September zum Vormonat um 3,6 Punkte auf 91,1 Zähler, wie die Kommission in Brüssel mitteilte. Der ESI ist ein breit angelegter Indikator, der die Stimmung der Unternehmen und privaten Haushalte misst.
  • Laut Kommission hat das Konjunkturbarometer damit etwa 70 Prozent seines Einbruchs in der Krise wettgemacht. Im März und April war der Indikator drastisch gesunken, da die europäischen Länder massive Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ergriffen hatten.
  • In Deutschland hellte sich die Stimmung in den Chefetagen der Unternehmen ebenfalls auf, und das sogar den fünften Monat in Folge. Der viel beachtete Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im September auf 93,4 Punkte von 92,5 Zählern im Vormonat, wie das Münchner Institut mitteilte. Die Manager beurteilten ihre aktuelle Situation damit abermals positiver und erwarteten eine weitere Erholung ihrer Geschäfte.
  • Und auch der deutsche Einzelhandel überraschte mit einem realen Umsatzplus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Damit hat der Handel die Corona-Krise gut verkraftet. Nimmt man die Umsätze der ersten acht Monate 2020 zusammen, dann übertreffen sie die Umsätze des entsprechenden Vorjahreszeitraums um 2,9 Prozent.

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