Expertenwissen nutzen

Niedrigzinsphase und Pandemie - Mit Experten durch die Krise

Autor Deka Private Banking
zuletzt aktualisiert am 29. Juni 2020
Lesezeit 3 Minuten

Zur Niedrigzinsphase kommt nun die Corona-Krise hinzu – und macht erfolgreiche Vermögensanlage so herausfordernd wie noch nie. Jetzt ist es Zeit, die eigene Anlagestrategie auf den Prüfstand zu stellen – und dafür das Know-how und die Vorteile von Experten zu nutzen. Doch welchen Mehrwert bringen die Experten gerade jetzt?

Interessant für Sie, wenn...

  • In Krisenzeiten für Ihre Vermögensanlage Orientierung durch Experten suchen
  • Anlageentscheidungen an Experten delegieren möchten
  • Mehr Zeit für Ihr Kerngeschäft zur Verfügung haben wollen

Unbekannte Herausforderung für Vermögende

Die Auswirkungen der letzten globalen Krise – der Finanzkrise 2008/2009 – sind bis heute spürbar. Eine jahrelange Niedrigzinspolitik der Zentralbanken hat die Anlage in Staats- oder Unternehmensanleihen guter Bonitäten zumindest unter Rendite-Gesichtspunkten unattraktiv werden lassen. Viele vermögende Anleger haben daher in den letzten Jahren ihr Anlagespektrum auf der Suche nach Rendite ausgeweitet und dafür zunehmend auch höhere Risiken in Kauf nehmen müssen. In einem normalen Wirtschaftszyklus schien diese Risikoausweitung beherrschbar, doch der Ausbruch der Corona-Pandemie hat die Normalität zu Nichte gemacht. Denn die Dauer und Tiefe der Wirtschaftskrise ist nur schwer abzusehen. Es spricht vieles dafür, dass diese Krise von ganz neuer Qualität ist: Sie ist nicht auf wenige Regionen oder ausgesuchte Branchen beschränkt – und sie wird ganz entscheidend von gesundheitlichen Faktoren geprägt, die bislang nur unvollständig bekannt und kontrolliert sind.

Die Krise wurde von deutschen Anlegern dazu genutzt, Aktien hinzuzukaufen. Vor allem DAX-Werte sind begehrt, hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin (BaFinJournal Mai 2020) aktuell beobachtet. Doch die erprobte Renditequelle Aktienmarkt ist zumindest kurzfristig sehr volatil. Zudem birgt die Fokussierung der Anlagen auf eine Region zusätzliche Risiken. Kurzum: Noch nie war Vermögensanlage so schwierig wie jetzt.

Die eigene Vermögens-Struktur hinterfragen

Umso wichtiger ist es nun, dass Sie die eigenen Annahmen und Strategien jetzt kritisch hinterfragen: Welche Gewissheiten und Erfolgsfaktoren der Vergangenheit haben noch Bestand? Gelten die bisherigen Annahmen zu Risiko und Rendite noch oder haben sich Anlageklassen strukturell verändert?

Und was bedeutet das dann für Ihr eigenes Portfolio: Drohen vielleicht „Ansteckungseffekte“ innerhalb des Portfolios durch Branchen oder Regionen? Haben sich Renditeerwartungen verändert? Vielleicht muss Ihr Portfolio zumindest in Teilen neu ausgerichtet werden, damit Ihre bisherige Rendite-Risiko-Zielsetzung noch erfüllt werden kann?

Drängende Fragen, auf die Privatanleger aber nur schwer allein Antworten finden können. Nutzen Sie darum die Erfahrung von Anlageexperten. Diese sind darauf spezialisiert, Ihr Portfolio nüchtern zu analysieren und zu schauen, wie sich die Änderungen an Märkten und Branchen ausgewirkt haben. Schnell werden bei einer solchen Analyse Handlungsbedarfe offenbar. So erfahren Sie als Anleger zum Beispiel, dass ihr Portfolio Klumpenrisiken aufweist und das Risiko viel größer ist als erwünscht. Oder Sie erkennen, dass mit dem bisherigen Anlagemix das Renditeziel in absehbarer Zeit nicht zu realisieren ist.

Diese Experten zeigen auch neue Möglichkeiten zur Depotoptimierung auf: neue Anlageklassen hinzunehmen, bestehende Assetklassen anders gewichten. Dafür setzen die Experten auf professionelle Tools, spezielles Research oder umfassende Datenbanken über eine Vielzahl von Fonds, die die dahinter liegenden Assetklassen, Regionen und Währungen offenlegen.

Größe zählt

Die Analysen der Experten werden umso wertvoller, je profunder ihre Einblicke in Märkte und Unternehmen werden. Hier spielen gerade größere Häuser wie die DekaBank, als zentrales Wertpapierhaus der Sparkassen, ihren Vorteil aus: Durch ihre Größe und Marktbedeutung erhalten sie viel eher Zugang zu wichtigen Entscheidern wie der Europäischen Zentralbank (EZB) oder dem Vorstand eines DAX-30-Unternehmens. Der direkte Besuch in einem Unternehmen vor Ort erlaubt dem Portfoliomanager, sich ein eigenes Bild zu machen; das Hintergrundgespräch des eigenen Volkswirts mit der EZB gestattet eine unmittelbare Diskussion über sensible Aspekte. Aber auch auf Branchenkonferenzen, in Expertenpanels oder Fachmedienrunden erfahren die Anlageprofis aus erster Hand von neuen medizinischen Entwicklungen, geplanten Änderungen bei Importregeln eines Landes oder aufstrebenden Unternehmen.

Schließlich fließen in einem großen Haus wie der DekaBank auch noch die Erfahrungen der Sparkassen-Berater aus Kundengesprächen ein, um auch diese Perspektive bei der Entwicklung von Lösungen berücksichtigen zu können.

Es ist diese umfassende Verbindung von Experten, die zu neuen Erkenntnissen und damit zu einer besseren Anlagestrategie führen können, über die ein Vermögender privat allein niemals verfügen könnte.

Die Möglichkeiten einer Vermögensverwaltung

Nun hat nicht jeder Anleger die Zeit oder die Lust, den direkten Dialog mit diesen Experten zu führen. Mit einer Vermögensverwaltung wie sie auch die Deka Private Banking anbietet können Sie jedoch die Vorteile dieser konzentrierten Expertise für sich nutzen, und das ohne viel Aufwand. Studien wie der Global Wealth Management Report 2019 (https://www.ey.com/en_gl/2019-wealth-management-research) der Beratungsfirma EY zeigen, dass gerade die Anleger, die ihrer Selbsteinschätzung nach über ausgeprägte Wirtschaftskenntnisse verfügen und zu den Hoch- oder Höchstvermögenden zählen, den Wert einer professionellen Vermögensverwaltung besonders hoch einschätzen. Offenbar setzen gerade die Vermögenden, die sich mit ihrer Vermögensanlage intensiver befassen, gezielt auf eine Unterstützung durch Experten. Denn sie erkennen wohl den Mehrwert, den ihnen Experten-Know-how bietet.

Neben der Marktexpertise erleichtern professionelle Vermögensverwaltungen ihren Kunden zudem den Zugang zu neuen Renditequellen, deren Potenzial sie bislang nicht berücksichtigt hatten. Oder nicht berücksichtigen konnten, weil Privatanlegern ein Zugang nur schwer möglich war. So werden mit einer Vermögensverwaltung Anlagen zum Beispiel Alternative Assets wie Private Equity, ausgesuchte Rohstoff-Fonds oder Fremdwährungs-Investments einfacher zugänglich.

Anpassungen ohne eigenen Aufwand

Der entscheidende Vorteil einer Vermögensverwaltung ist allerdings die laufende Anpassung des Portfolios passend zu Ihren Wünschen. Die Berater nehmen dazu nicht nur zu Beginn, sondern regelmäßig die Vorgaben ihrer Kunden auf. So stellen sie sicher, dass trotz Änderungen des Marktumfelds das Ziel weiter erreicht werden kann. Ebenso kann es aber auch passieren, dass der Anleger seine Ziele verändern möchte, um beispielsweise einer veränderten Lebenssituation gerecht zu werden. Dann sind die Vermögensverwalter ebenso gefordert, das Kundenportfolio so umzustrukturieren, dass es zu den neuen Vorgaben passt. Ohne diesen professionellen Vergleich von Portfolio-Ist und Anleger-Soll riskiert der Anleger, seine Ziele zu verfehlen. Entscheidend ist dabei stets das persönliche, offene Gespräch: Der Private-Banking-Berater spricht mit dem Anleger über die bisherige Entwicklung und die neue Lebenssituation; der Vermögensverwalter achtet anschließend auch darauf, dass die unterschiedlichen Anlageelemente gut zusammenpassen.

Daran wird deutlich, dass erfolgreiche Vermögensanlage nur im Dialog zwischen Ihnen und Ihrem Berater entwickelt werden kann.

Sprechen Sie darum offen mit Ihrer Sparkassen-Beraterin oder Ihrem Sparkassen-Berater über Ihre Ziele, Risikobereitschaft und Anlagehorizonte. Und nehmen Sie das laufende Reporting zum Anlass, sich über wichtige Veränderungen auszutauschen. So nutzen Sie das Wissen der Experten und den Service einer Vermögensverwaltung optimal. Das ist in Zeiten der Corona-Krise wahrscheinlich wertvoller denn je.

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